Die abenteuerliche Anreise nach Moldau

Am Sonntag, kurz nach Mitternacht war unsere Gruppe endlich vollständig in Chisinau angekommen.
Verschiedene Anfahrtswege führten zu unterschiedlichen Abenteuern bei der Anreise.
Nach heftigen Schneefällen mussten die Flugzeuge aus der Schweiz und Berlin enteist werden, was natürlich mit einem Zeitverlust führte. Dennoch kamen diese Teilnehmer früher an als die Busfahrer.

Deren Abfahrt verzögerte sich gleich zu Beginn mal um zwei Stunden und bis wir bei Franz in Österreich weiterfuhren wurde es schon finster. In Ungarn bremste eine Baustelle von 50 Kilometern den Verkehr und statt im Westen von Rumänien zügig voran zu kommen, begleitete uns Schneefall fast bis Brasov.
Ab dort fährt man auf kurvenreichen Strassen durch halb verlassene Dörfer Richtung Moldawien. Während wir dem Ziel allmählich näher kamen, entwickelte sich ein folgenschweres Problem. Der Pass eines Mitfahrers lag in Deutschland unter dem Kopierer… Somit war die Einreise für ihn nicht möglich.

Einer der zwei Busse brachte ihn nach Iasi (Rumänien), wo er nun auf einen Teilnehmer wartet, der am Montag anreist und das notwendige Dokument mitbringt.

Fortan als zwei Gruppen unterwegs, lernten wir einiges über Zollabfertigung und vor allem über den Erwerb einer Vignette zur Benutzung der moldawischen Strassen.

Schliesslich, nach einer herzlicher Begrüssung, hatten die Busfahrer dann nach über 30 Stunden Anreise nur noch einen Wunsch: Ein Bett, bitte!

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