


Nach einer Andacht und einer moldauischen Spezialität zum Frühstück fuhren wir in die Gemeinde Criuleni. Dort wurden wir sehr herzlich empfangen und durften gemeinsam den Gottesdienst gestalten.




Der wohl schönste Moment des Tages folgte im Anschluss: die Verteilung der Geschenke.
Die Freude der Kinder, ihre leuchtenden Augen und die offenen Umarmungen waren für uns sehr bewegend und zeigten uns aufs Neue, wie viel ein einziges Päckchen bewirken kann.


Am Nachmittag besuchten wir Ohrincea, ein kleines und sehr armes Dorf in der Nähe von Criuleni. Dort trafen wir mehrere Familien, deren Lebensumstände sehr herausfordernd sind.
Sie versuchten gerade ihr Haus abzukaufen, weil sie es sonst verlieren würden und keine Unterkunft mehr hätten. Allerdings fehlt ihnen dafür noch sehr viel Geld.
Als wir erzählt haben, dass wir damit zu Gott gehen können und dass er uns helfen kann, fanden sie das eine schöne Idee und wir haben noch zusammen dafür gebetet.


Bei einer anderen Familie war der Vater angetrunken, als wir dort eintrafen. Einige aus unserem Team begannen, ihm vom Glauben zu erzählen und mit ihm zu beten. Er war davon sehr berührt und beeindruckt, dass ihm mit so viel Liebe begegnet wurde und auch für ihn gebetet wurde. So konnten wir durch die Päckchen von der Guten Nachricht erzählen.
Auch eine Nachbarin, die sich liebevoll um zwei der Kinder kümmert, haben wir besucht.
Zum Abschluss besuchten wir noch ein Haus, in dem regelmässig Bibelkurse und Gottesdienste stattfinden, zu denen viele Dorfbewohner regelmässig kommen.
Für uns war es ein segensreicher Tag mit vielen prägenden und schönen Begegnungen.
Es ist beeindruckend zu sehen, wie offen und interessiert viele Menschen hier für den Glauben und für Jesus sind.
Marie



