

Heute besuchten wir die Gemeinde in Sofia. Wir wurden sehr herzlich empfangen, und die Vorfreude auf den Gottesdienst sowie auf die anschließende Päckchenverteilung war deutlich spürbar.
Unser Programm bestand aus mehreren Liedern und einer Andacht über das größte Geschenk der Welt. Besonders schön war zu sehen, wie alle Besucher voll Freude am Programm teilnahmen. Selbst die älteren Dorfbewohner tanzten bei unserem Kinderlied fröhlich mit.




Im Anschluss erhielten die Kinder ihre Geschenke. Schon beim Entgegennehmen der Päckchen war die Freude deutlich sichtbar – das Strahlen der Kinderaugen ist einfach unbezahlbar.
Nach dem gemeinsamen Mittagessen besuchten wir als Gruppe drei Familien in ihren Häusern. Eine Familie hat sechs Kinder. Die drei ältesten arbeiten im Ausland, um zum Lebensunterhalt der Familie beizutragen. Die drei jüngeren leben bei der alleinerziehenden Mutter.
Einer der Söhne leidet an einer Fehlstellung am Bein, doch die finanziellen Mittel für eine notwendige Operation fehlen.
Auch das Haus ist in einem schlechten Zustand: Risse in den Wänden lassen die kalte Luft eindringen.






Trotz dieser schwierigen Umstände begegneten uns die Kinder sehr fröhlich und aufgeschlossen.
Ohne Scheu fingen sie direkt an, uns freudestrahlend auf Rumänisch etwas zu erzählen, das allerdings keiner von uns verstand.
Zum Abschluss sangen wir gemeinsam ein Lied und beteten für die Familie – ein Moment, der dankbar angenommen wurde.