
Unser erster HTO-Freundestag
Es war ein Tag, der Mut machte, Dankbarkeit weckte und Hoffnung greifbar werden ließ: Beim Freundestag unseres Missionswerkes Hoffnungsträger Ost kamen Freunde, Unterstützer und Wegbegleiter zusammen, um Gemeinschaft zu erleben, von Gottes Wirken zu hören und sich neu für die Arbeit in Osteuropa ermutigen zu lassen.
Im Mittelpunkt standen die Menschen – diejenigen, die Hoffnung empfangen, und diejenigen, die Hoffnung weitergeben.
Hoffnung bekommt Worte
In seiner Bibelarbeit am Vormittag sprach Missionsleiter Jürgen Kießling über das Thema „Hoffnung, die trägt“. Dabei machte er deutlich, worauf unsere Hoffnung gründet – im persönlichen Glauben ebenso wie in der Missionsarbeit: Allein auf Jesus Christus! Tim Schöler, Studienleiter am Bibel-Center Breckerfeld führte am Nachmittag den Gedanken fort: Wer Hoffnung in Jesus hat, darf und muss „die Hoffnung weitertragen“.
Ein besonderer Akzent lag auf der Frage, was Hoffnung für den Einzelnen bedeutet.
Auf einem Banner konnten die Besucher ihre Gedanken und persönlichen Hoffnungsbotschaften festhalten. Geschrieben, gemalt und gestaltet entstand ein vielfältiges Zeugnis davon, was Menschen mit Hoffnung verbinden und was ihnen Hoffnung gibt.
Auch die Ermutigungs-Postkarten luden dazu ein, Hoffnung weiterzugeben. Mit persönlichen Worten und ermutigenden Bibelversen konnten die Teilnehmer Botschaften für unsere Missionare schreiben. Die Karten werden nun übersetzt und an die Mitarbeiter vor Ort weitergegeben.


Musik, die Herzen berührt
Auch die Musik prägte die besondere Atmosphäre des Tages. Nicoleta Gisca aus der Republik Moldau berührte die Besucher mit selbst geschriebenen Liedern, in denen ihr persönlicher Glaube und ihr Vertrauen auf Gott spürbar wurden.
Überraschend konnte zudem ein Teil der ukrainischen Gruppe Kowtscheg am Freundestag teilnehmen und das Programm mit ihren Liedern mitgestalten.
Auch die Missionarinnen Lena Riasni und Natascha Woloschina, die Mutter und Tochter sind und aus der Ukraine angereist waren, konnten den Tag u.a. mit musikalischen Beiträgen bereichern.
Hoffnung, die konkret wird
Besonders eindrücklich waren die Berichte aus der Ukraine und Moldau. Sie gaben Einblicke in die Herausforderungen vor Ort und zeigten zugleich: Trotz des Krieges und schwieriger Umstände geht die Arbeit weiter und trägt reiche Früchte.
In einer Interview-Runde berichteten Missionare aus Moldau und der Ukraine von ihren Erfahrungen. Ob durch Suppenküchen, Kinderpatenschaften oder Weihnachtspäckchen – ob durch Gottesdienste, Konzerte oder Sommercamps – die Hoffnung Jesu Christi wird in diesen Ländern in Wort und Tat weitergegeben und tausende von Menschen werden erreicht.
Samuel aus dem deutschen Büro berichtete außerdem über die Entwicklung der Kinderpatenschaften und der Weihnachtspäckchenaktion.
Beide Angebote schaffen verlässliche Verbindungen, ermutigen und unterstützen sozial-schwache Familien, begleiten Kinder auf ihrem Weg und eröffnen ihnen und ihren Familien dadurch neue Perspektiven.




Ein Kind, eine Familie, ein Ort mehr – für Jesus
Besonders prägnant wurde die Ausrichtung der Arbeit in Moldau beschrieben.
Das selbstgestellte Ziel: Ein Kind mehr, eine Familie mehr, ein Ort mehr soll mit dem Evangelium erreicht werden.
Trotz unserer begrenzten Ressourcen soll Hoffnung nicht abstrakt bleiben, sondern bei dem einzelnen Menschen ankommen.
Ein Kind mehr soll erfahren, dass es gesehen und wertgeschätzt wird. Eine Familie mehr soll Unterstützung und Ermutigung erleben.
Und ein Ort mehr soll durch gelebte Nächstenliebe und tragfähige Beziehungen erreicht werden – sei es, dass ein Einzelner zu Jesus findet oder eine neue Gemeinde entsteht:
Mit dem, was Gott uns schenkt, möchten wir Schritt für Schritt weitergehen und einmal mehr Hoffnung dorthin bringen, wo sie heute so dringend gebraucht wird.
Dankbarkeit, die weiterträgt
Den Abschluss des Freundestags bildete eine Gebetsgemeinschaft in kleinen Gruppen.
Gemeinsam blickten die Teilnehmer dankbar auf das Erlebte und brachten betroffene Menschen, Mitarbeiter und die Missionsarbeit von Hoffnungsträger Ost vor Gott.
Unser Dank gilt allen Freunden und Unterstützern, die die Arbeit von Hoffnungsträger Ost begleiten und möglich machen. Ihre Treue, ihre Gebete und ihre Bereitschaft, Hoffnung weiterzutragen, sind ein wertvoller Teil dieser gemeinsamen Aufgabe.
Neu ermutigt und mit großer Dankbarkeit gehen wir den gemeinsamen Weg weiter – getragen von der Hoffnung, die Jesus Christus uns miteinander schenkt.

