
Gottes weltweite Gemeinde wächst
Der Aufbau von Ortsgemeinden ist wesentlicher Bestandteil des Missionsauftrages, den Jesus Christus seinen Nachfolgern gegeben hat (Titus 1,5).
Als Missionswerk sehen wir uns als Teil jener Bewegung, die an Pfingsten
ihren Anfang hatte
und sich bis heute über die ganze Welt ausbreitet
In der Ortsgemeinde soll Gottes Wort verkündigt, die Gläubigen gestärkt, Gemeinschaft gelebt und Menschen zum Glauben an das Evangelium eingeladen werden.
Für uns ist der Aufbau von Ortsgemeinden zentraler Kern der Missionsarbeit und wir erleben, dass Gott auch uns als Missionswerk gebraucht, um an dieser großartigen Arbeit teilzunehmen, sodass mit seiner Hilfe auch in unserem Wirkungskreis immer wieder neue Gemeinden entstehen.
Gott schreibt Geschichte mit jeder einzelnen Gemeinde, deren Entstehungsgeschichten einzigartig sind.
Im Folgenden findet sich beispielhaft ein Bericht über die junge Gemeinde im westukrainischen Chmelnitzkij:

Die „Arche der Hoffnung“ – ein Zufluchtsort
Die Gemeinde „Arche der Hoffnung“ entstand aus der Flüchtlingsarbeit von HTO, die im Jahr 2022 in Chmelnitzkij ihren Anfang nahm. Neben der Versorgung von Flüchtlingen und anderen Kriegsgeschädigten mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Gütern zeigte sich, dass die Menschen auch seelsorgerliche Begleitung, Ermutigung und geistlichen Beistand benötigten.
Aus ersten Bibel- und Seelsorgegruppen mit je fünf Personen erwuchs eine immer größer werdende Gruppe von Interessenten, sodass am 5. Oktober 2024 die neue Gemeinde „Arche der Hoffnung“ gegründet werden konnte.
Ihr Name steht für die Arche Noah als Ort der Zuflucht und für die Hoffnung, die nach christlichem Verständnis allein in Jesus Christus zu finden ist.
Ziel der Gemeinde ist es, Menschen einen Ort der Annahme, Heilung und geistlichen Heimat zu bieten.
Ein besonderes Merkmal der Gemeinde ist, dass der Großteil des Mitarbeiterteams selbst aus Flüchtlingen besteht.
Durch ihre persönlichen Erfahrungen mit Flucht, Verlust und Neuanfang können sie den Menschen authentisch begegnen und sie sowohl praktisch als auch seelsorgerlich begleiten.
Heute besuchen etwa einhundert Menschen die Sonntagsgottesdienste.
Im Mittelpunkt stehen der Aufbau vertrauensvoller Beziehungen,
die verständliche Vermittlung des Evangeliums
und die Begleitung von Menschen auf ihrem Glaubensweg
Dazu finden wöchentlich auch acht Kleingruppen statt:
Bibel-, Frauen- und Jugendgruppen, aber auch persönliche Seelsorgegespräche.
Die Gemeinde erlebt ermutigende Entwicklungen: Zehn Menschen haben sich bereits taufen lassen, eine Sonntagsschule wurde gegründet und immer mehr Familien finden den Weg in die Gemeinde. Viele neue Besucher kommen auf Einladung von Freunden oder Verwandten.
Da die bisherigen Räumlichkeiten schon wieder zu klein werden, betet die Gemeinde für den Erwerb eines Grundstücks und den Bau eines eigenen Gemeindehauses.
Dieses soll neue Möglichkeiten schaffen, um Kindern, Jugendlichen, Familien und Interessierten noch besser zu dienen.
Die Gemeinde bittet um Gebet, damit weiterhin viele Menschen, die ihre irdische Heimat verloren haben, in Christus ein neues Zuhause finden.
