Neue Hoffnung

Wiederbelebung Suppenküche

Die Suppenküchen waren lange Zeit in der Ukraine ein Schwerpunkt unseres Dienstes. Besonders in der Ostukraine gab es ein grosses Angebot, worüber wir aus Dankbarkeit oft nur staunen konnten. Durch den Krieg mussten wir viele Standorte aufgeben.
Jetzt möchten wir das Suppenküchen-Projekt wieder neu beleben!
Menschen, die sich am Existenzminimum befinden, brauchen warme Mahlzeiten und Zuspruch für ihr hoffnungsloses Leben. Dazu gehören vor allem Kinder, Familien und alte Menschen. Die Suppenküchen werden in Zusammenarbeit mit den örtlichen Gemeinden aufgebaut. Sie sollen ein Ort der Zuflucht, der Wärme und der hoffnungsvollsten Botschaft der Welt, des Evangeliums, werden. Es entstehen dadurch neue Kontakte und Menschen kommen zum Glauben an Jesus Christus!

Gena und Sascha, zwei Missionare aus einem kleinen Dorf mit etwa 1000 Einwohnern, nur 10 km von Chmelnitzkij entfernt, erinnern sich gerne an die Suppenküchen-Arbeit und sind fest entschlossen, sie wieder aufzubauen. Es gibt in ihrem Ort viele Flüchtlinge, Waisen und Kinder von Militärangehörigen – es gibt Armut, Hunger und Hoffnungslosigkeit.
Gena veranstaltet inzwischen in seiner neuen Gemeinde häufig Evangelisationen, die er mit der Verteilung von warmen Mahlzeiten verbindet. Auch Sascha betreut Kinder in einem kleinen Nachbardorf. Er erzählt ihnen von Jesus und möchte sie gerne versorgen.

Gena schreibt dazu:
„Wir sind überzeugt, dass das Bewirten von Menschen mehr ist als eine kleine Aufmerksamkeit. Es ist ein Ausdruck von Liebe und Fürsorge und eine Gelegenheit, geistliche Nahrung weiterzugeben. Genauso diente Jesus Christus. Er predigte nicht nur, sondern speiste auch die Menschen und zeigte ihnen Mitgefühl. Durch diesen Dienst offenbarte er den Menschen die Liebe des himmlischen Vaters. Jesus sagte:

Denn ich war hungrig, und ihr habt mir zu essen gegeben…
Matthäus 25,35 ff

Diese Worte erinnern uns daran, dass wir Gott selbst dienen, indem wir den Bedürftigen dienen.“

Auch andere Mitarbeiter, wie Vika Afonia und Vladimir Karpov, erleben das Wirken Gottes durch die Möglichkeiten der Suppenküche.
Gerade wird ein neues Gemeindehaus gebaut. Dort soll es mehr Platz zum Vorbereiten und Geniessen des Essens geben. Viele Kinder und arme Menschen besuchen deshalb die neue Gemeinde und kommen gerne zu den Veranstaltungen.

Das Herzensanliegen unserer Missionare ermutigt uns, an dieser Stelle offene Türen für das Evangelium zu finden. Auch in der Vergangenheit durften wir durch diesen Dienst das Wirken Gottes erleben.
Danke, wenn Ihr die neue Suppenküchenarbeit mit ins Herz schliesst und Teil dieses Dienstes werdet!

Insa Kießling

Zeitschrift 2026 Nr.3

Kinderfreizeiten

Hoffnungsprojekte

Trotz Krieg, Stromausfällen und zerstörter Infrastruktur ist auch in diesem Jahr vieles möglich geworden – oft mehr, als wir zu hoffen wagten. Hier stellen wir ...
Weiterlesen
Evangelisation

Hoffnungsgrundlage

Weil Menschen durch die Botschaft von Jesus Vergebung und neue Hoffnung finden, ist Evangelisation die Grundlage unseres Dienstes. In Moldau erlebten wir im Juni, wie ...
Weiterlesen
Editorial

Eine Hoffnung, die uns trägt!

Warum heissen wir „Hoffnungsträger Ost"? Nicht wegen Zweckoptimismus und nicht, um auf später zu vertrösten. Die Hoffnung, die wir weitergeben, muss etwas anderes leisten – ...
Weiterlesen
Suppenküchen

Neue Hoffnung

Gena und Sascha haben es nicht vergessen: wie aus einem warmen Teller Suppe ein Gespräch wurde, aus dem Gespräch Vertrauen – und aus Vertrauen neuer ...
Weiterlesen
Evangelisation

Hoffnungszeichen

Gott schreibt Geschichte mit jeder einzelnen Gemeinde. In Chmelnitzkij wurde aus Bibelgruppen mit je fünf Personen eine Gemeinde mit hundert Gottesdienstbesuchern – getragen von Mitarbeitern, ...
Weiterlesen
Editorial

Hoffnungsinitiative

Mission geschieht nicht aus eigener Kraft. Wo wir nicht weiterkommen, öffnet Gott Türen und verändert Herzen. Deshalb begleitet das Gebet jeden Bereich unseres Dienstes – ...
Weiterlesen
Scroll to Top