Erholung in turbulenten Zeiten

Das große Leid der Kinder
Für Kinder und Jugendliche sind in der Ukraine wie auch in Moldawien schwere Zeiten angebrochen. Erst die Corona-Pandemie und dann der Krieg haben großes Leid über tausende Kinderseelen gebracht – und nicht nur in der Ukraine, sondern auch im verarmten Moldawien, wo sich die Not durch den enormen Flüchtlingsstrom aus der Ukraine im vergangenen Jahr noch verschlimmert hat.
Kinder erleben in diesen Ländern derzeit viel Traumatisches zusätzlich zum Alltagsleid, das aus dem wirtschaftlichen Verfall dieser Länder, aus Arbeitslosigkeit und Alkoholismus erwachsen ist.
Solchen Kindern zu helfen und ihnen Momente der Hoffnung und der Erholung zu ermöglichen, steht auf unserer Prioritätenliste ganz oben.

Wie Freizeiten Kindern helfen
Aus diesem Grund haben wir auch in diesem Jahr wieder Kinderfreizeiten in beiden Ländern geplant, wo hunderte, ja tausende Kinder über mehrere Tage Gemeinschaft, Sport und Spiel erleben, aber auch aber auch tröstliche Geschichten aus der Bibel hören und mit unseren Mitarbeitern ins Gespräch kommen können.
Nachdem im vergangenen Jahr in der Ukraine wegen des Krieges gerade mal drei Freizeiten in Gornjak
(Ostukraine) und Lwiw (Westukraine) stattfinden konnten, sind aus demselben Grund auch in diesem Jahr wieder nur wenige Kindercamps angedacht, zumal angesichts der Ungewissheit zukünftiger Entwicklungen in der Ukraine nur sehr kurzfristig geplant werden kann.

Hoffnung gibt es immer
Immerhin gibt es die Idee, falls es sich mit den Entwicklungen und damit verbundenen Sicherheitsaspekten vereinbaren lässt, in Lemberg und auch wieder nahe Chmelnitzky Kinder- und Jugendfreizeiten in Zeltlagern durchzuführen, die neben bedürftigen Kindern vielen Flüchtlingskindern und deren Familien zugute kommen soll.

Große Möglichkeiten in Moldawien
In Moldawien stellt sich die Lage ganz anders dar. Waren es dort im vergangenen Jahr noch 20 Kindercamps mit Teilnehmerzahlen bis zu 200 Kindern, die z.B. in Stefan Voda, sollen es in diesem Jahr eher noch mehr werden – auch dort unter Berücksichtigung der zahlreichen Flüchtlingskinder, die neben praktischer Hilfe auch diese wichtigen Momente der Freude und der Erholung brauchen.
Auch diesmal möchten wir Euch, unsere lieben Missionsfreunde, mit einbeziehen und bitten Euch, für das Zustandekommen der Freizeiten zu beten, damit auch in diesem Jahr möglichst viele Kinder Jesus kennen lernen und durch die Gemeinschaft mit Freunden neuen Mut schöpfen und innere Heilung finden.

Wie kann man helfen?
Mit einer Spende von 40 € kann
einem Kind für einen Zeitraum von 4-5 Tagen freie Kost und Logie auf einer Freizeit ermöglicht werden. 
Verwendungszweck: „Kinderfreizeiten“

Zeitschrift 2023 Nr.2

Editorial

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Flüchtlingshilfe

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