Die Weihnachtsbotschaft weitergetragen

Im Januar wurde das Weihnachtsfest für 1000 moldawische Christen zu einer ganz besonderen Erfahrung. In einer koordinierten Aktion besuchten sie hunderte Haushalte in ihrer Nachbarschaft und besonders da, wo Menschen nur wenig oder gar nichts über den christlichen Glauben wußten.
Die Weihnachtsbotschaft zu erklären und diesen Menschen Jesus nahe zu bringen, war das hauptsächliche Ziel. Um es nicht nur bei kurzen unverbindlichen Gesprächen zu belassen, wurde in jedem Haushalt neben Weihnachtspäckchen auch ein christlicher Kalender mit ermutigenden Bibelversen hinterlassen, der die Familie das ganze Jahr über an Jesus, den Erlöser und Retter der Welt, erinnern soll.

Viele, die die Gute Nachricht hörten, waren betroffen und ließen sich auf tiefer gehende Gespräche ein. Andere waren eher skeptisch und hörten nur zu. Doch die christlichen Besucher sind zuversichtlich und beten, dass Jesus das Gehörte in ihren Herzen bewegt. Und dann gab es Familien, für die der Überraschungsbesuch der Christen eine Wende in ihrem Leben brachte und sie tief in ihrem Innersten verändert hat.

Zwei Beispiele sollen hier stellvertretend genannt werden:
Georgi Burlea, Higinesti:
„Bei der Verteilung der Geschenke und Kalender kam ich in eine Familie, wo die Mama und die Tochter die Gemeinde besuchen. Dort gab es aber Probleme mit dem Vater. Er war gegen Christen voreingenommen. Doch mit dem Weihnachtspäckchen hatten wir freie Bahn, sie zu besuchen. Nach einem mehrstündigen Gespräch mit dem Vater, kam er zu der Einsicht, dass er falsch über Christen gedacht hat.
Wir danken Gott, dass wir dies erlebten und die Zeit so wertvoll nutzen konnten.“

Dina Marusic, Bravicea:
„Wir haben die Kalender und Geschenke auch ungläubigen Frauen überreicht, die den Nähkreis unserer Gemeinde besuchen. Veronica, die den Frauen das Nähen beibringt, aber selbst nicht gläubig ist, war sehr froh, auch einen Kalendern bekommen zu haben. Die Bibelverse aus dem Kalender haben sie angesprochen. Preis dem Herrn dafür!„

Die Weihnachtspäckchen, die neben den Kalendern in den Familien verteilt wurden, waren nicht nur für die Kinder eine große Freude, sondern sie waren oftmals auch eine Art „Türöffner“, um zu den Menschen zu gelangen, die sich sonst eher abschotten und nicht für die christliche Botschaft erreichbar sind.

So wurden die Besuche für alle ein freudiges Ereignis. Die Kinder waren überglücklich, als sie die Pakete öffneten und dort u.a. Süßigkeiten, Spielzeug und Malstifte vorfanden und die Eltern hörten von Jesus. Selbst für die Christen, die an der Aktion teilnahmen wurde es zu einer tiefgreifenden Erfahrung, die Botschaft vom kommenden Retter weiterzugeben und im Anschluss für die besuchten Familien beten zu können.
Wir danken allen, die sich durch Spenden und Gebet für diese Aktion eingesetzt haben. Bitte betet mit den Christen in Moldawien für die besuchten Familien und für das Land, das in Armut versinkt und neue Hoffnung durch Gottes Liebe nötiger braucht, denn je zuvor.
Gott segne Euch !

Zeitschrift 2022 Nr.1

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