Vika Afonina gibt nicht auf

Herausfordernder Dienst im Kriegsland Ukraine

Vika Afonina ist eine beherzte Missionarin von HTO, die jahrelang im Donbass (Gornjak) unter Obdachlosen und in bedürftigen Familien tätig war, um ihnen praktisch und seelsorgerlich in ihrer Not zu helfen und ihnen die Gute Nachricht weiterzugeben.
Selbst als der Krieg im Jahr 2022 eskalierte, blieb sie trotz näher rückender Gefahr noch zwei Jahre, um den bedürftigen Kindern und Familien so lange wie möglich beizustehen.

Im Jahr 2024 floh sie als eine der letzten in den Westen des Landes, wo Hoffnungsträger Ost mit Gottes Hilfe und der Unterstützung unserer Missionsfreunde eine neue Infrastruktur aufbauen konnte.
Vika bekam den Auftrag, im Dorf Malynitschij (bei Chmelnitzkij) eine kleine Gemeinde zu unterstützen, die dringend auf Hilfe angewiesen war.
Ihre Aufgabe ist es, sich vor allem um Witwen, Flüchtlinge und bedürftige Kinder zu kümmern und die Gemeinde durch ihren Dienst zu ermutigen.

Kindersuppenküche

Durch öffentliche Veranstaltungen, wie beim Erntedankfest im vergangenen Jahr oder bei jährlich stattfindenden Kinderfreizeiten entstanden zahlreiche Kontakte zu bedürftigen Kindern, von denen etliche inzwischen regelmäßig das Kinderzentrum in Malynitschij besuchen. Dort werden auch wöchentlich warme Mahlzeiten angeboten, was bei den Kindern und deren Eltern auf sehr viel Dankbarkeit stößt und auch zunehmend von der Dorfbevölkerung wahrgenommen wird.

Kinderpatenschaftsprojekt

Durch das Kinderpatenschaftsprojekt besucht Vika regelmäßig 60 Kinder und deren Familien, um ihnen Lebensmittel und andere praktische Hilfe anzubieten, aber auch, um ihnen von der Liebe Gottes zu erzählen.
Für Vika ist das ein zentrales Anliegen und stößt bei den Familien auch auf positive Resonanz.
Inzwischen geschieht es immer öfter, dass Kinder und mitunter deren Eltern zum Glauben finden und sie das dann auch durch die Taufe und ihr Engagement in den örtlichen Gemeinden kundtun.

Darüberhinaus organisiert Vika und ihr Team Workshops für alle Altersgruppen und trifft sich regelmäßig mit Witwen und Flüchtlingen, um ihnen praktisch wie seelsorgerlich beizustehen und ihnen den christlichen Glauben näher zu bringen.
So entsteht in Malynitschij nach und nach ein lebendiges Netzwerk aus Fürsorge, Gemeinschaft und Glauben, was in das ganze Dorf hineinwirkt.

Totgeglaubte Gemeinde erlebt starkes Wachstum

Inzwischen ist die Gemeinde in Malinitschij so stark gewachsen, dass über den Neubau eines Gemeindehauses nachgedacht wird.
Sogar ein Fundament ist schon gelegt und etwas Geld wurde gesammelt.
Allerdings fehlt noch einiges und sie brauchen dafür auch Mitarbeiter und Helfer, die sie in ihrem großartigen Anliegen ganz praktisch unterstützen.

Bitte betet für Vika und die Gemeinde in Malynitschij, dass die Gemeinde weiterwachsen kann und auch ihr Traum von einem größeren Gemeindehaus in Erfüllung geht.

Zeitschrift 2026 Nr.2

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