Liebe Missionsfreunde,
das Jahr 2026 ist gestartet und wir richten unseren Blick nach vorne. Zukunftspläne liegen vor uns und wir hoffen, dass sich unsere Vorhaben durchführen lassen. Der Blick auf die allgemeine Weltlage stimmt uns eher besorgt.
Wie wird sich alles entwickeln und halten unsere Pläne für dieses Jahr denn überhaupt noch stand? Egal wohin unser Auge blickt, ob auf die steigenden Preise oder die unsichere politische Weltbühne, unser Auge sieht nicht klar! Deshalb ist der Blickwechsel entscheidend.
Der Blick zu Jesus ist der Blick zu einer festen Konstante, egal in welcher Zeitepoche wir uns befinden.
Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, indem wir hinblicken zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens.
Heb. 12,1b-2a
Gottes Wort ermutigt uns, unseren Blick von uns weg zu richten!
Wer auf sich und seine Ressourcen schaut, der wird schnell entmutigt sein. Unsere Kraft ist begrenzt und unsere Möglichkeiten sind oft sehr eingeschränkt.
Deshalb lasst uns hin zu Jesus schauen, wie er seinen Lebensalltag mit dem Vater gelebt hat. Jesus selbst lebte in der völligen Abhängigkeit von seinem Vater. Im Johannesevangelium (Joh.5,19) sagt Jesus:
„Ich kann nichts von mir aus tun, sondern nur das, was ich den Vater tun sehe!“
Jesus hatte den Blick von sich weg, hin zu seinem Vater gerichtet. So konnte er im Willen seines Vaters Tag für Tag leben.
Gottes Wort ermutigt uns, unseren Blick auf Jesus zu richten!
Der Blickwechsel ist entscheidend. Petrus ist mutig aus dem Boot gestiegen und sein Blick war auf Jesus gerichtet. In seinem Vertrauen zu Jesus lag sein Weg!
Die Umstände waren nicht wichtig. Auf Jesus allein war sein ganzer Fokus gerichtet. So konnte Petrus nicht untergehen (Mt. 14,22-33). Das Gegenteil war der Fall, als Petrus sich auf die unmöglichen Umstände konzentrierte und seinen Blick nicht mehr abwenden konnte.
Der Blickwechsel ist entscheidend! Wohin richten wir unseren Blick in diesem Jahr? Als Missionswerk wollen wir den Blick auf Jesus richten. Die Umstände und Schwierigkeiten können unseren Blick gefangen nehmen. Aber wir dürfen wissen, der Herr hat uns immer getragen. Er wird es auch in diesem Jahr tun, denn ER ist treu!
In Jesus und dem Dienst für IHN verbunden,
Jürgen Kießling
Missionsleiter