Teure Zeiten

Liebe Missionsfreunde,
wir leben in teuren Zeiten. Das merken wir spätestens, wenn wir an die Tankstelle fahren. Die Energiepreise sind enorm gestiegen und auch Lebensmittel sind sehr teuer geworden. Insgesamt leben wir in einer inflationären Zeit, denn wir merken, wie unsere Kaufkraft mehr und mehr verloren geht. Von einer Geldentwertung und den großen Preissteigerungen erfahren wir auch, wenn wir uns die Berichte der Missionare auf den Missionsfeldern anhören. In Moldawien und der Ukraine sind die Preise zum Teil um ein Dreifaches gestiegen.
Wenn wir in Gottes Wort schauen, gibt es keine Inflation und auch keinen Verlust der Kaufkraft. Denn die Währung, mit der Jesus uns aus unserer Verlorenheit erkauft hat, gilt jedem Menschen zu allen Zeiten. Petrus malt uns den menschlichen Währungsverlust im Gegensatz zur stabilen Währung Gottes im 1. Petrusbrief vor Augen.

Denn ihr wisst, dass ihr nicht mit vergänglichem Silber oder Gold erlöst seid von eurem nichtigen Wandel nach der Väter Weise, sondern mit dem teuren Blut Christi als eines unschuldigen und unbefleckten Lammes.
1. Petr. 1, 18-19

Welche Währung sollten wir dem heiligen Gott anbieten, um uns eine Erlösung von unserer Sünde zu erkaufen? Gold und Silber haben ihren Wert verloren.
Aber Jesus Christus hat das Lösegeld für uns bezahlt und ER hat uns durch sein teures Blut erkauft und reingewaschen. Jeder, der an Jesus Christus glaubt, ist gerettet (Joh.3,16) und darf wissen, dass er mit Gott versöhnt ist. Wenn wir darüber nachdenken, werden wir mit Freude erfüllt. Dieses Wissen verändert die Sicht der Dinge. In unserer Zukunft, im neuen Jerusalem (Off.21,21), wird der Marktplatz mit Pflastersteinen aus Gold sein. Was für eine Inflation unserer irdischen Werte.

Lohnt es sich nicht viel mehr in Menschen zu investieren, die das Evangelium von Jesus Christus brauchen? Gerade in dieser Zeit brauchen Kinder warme Schuhe und Familien gutes Heizmaterial. Die Suppenküchen brauchen gute und stärkende Lebensmittel, damit Menschen von der Straße kommen und neben einer warmen Mahlzeit das frohmachende Evangelium von Jesus Christus hören.

Herzlichen Dank, dass Ihr unseren Dienst für Jesus so treu unterstützt und im Gebet und mit Euren Gaben helft, dass Menschen von Jesus hören.

Im Dienst am Evangelium verbunden,

Jürgen Kießling
Missionsleiter Deutschland

Zeitschrift 2021 Nr.4

Editorial

Teure Zeiten

Wir leben in teuren Zeiten. Das merken wir spätestens, wenn wir an die Tankstelle fahren. In Moldawien und der Ukraine sind die Preise zum Teil um ein Dreifaches gestiegen.

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Weihnachtspäckchen

Jedes Päckchen zählt

Wenn Kinder aus Osteuropa unverhofft ein Weihnachts-Päckchen bekommen, in dem sich wundervolle Dinge, wie u.a. Spielzeug und Süßigkeiten befinden, ist die Freude unermesslich!

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Suppenküchen

Vier Jahre Suppenküche

Seit vier Jahren bieten wir im Rahmen unserer Gemeindegründungsarbeit bedürftigen Menschen in Lemberg wöchentliche Speisungen in unserer Suppenküche an und die Arbeit wächst.

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Winterhilfe

Alle Jahre wieder kommt die Kälte

Während ich im wohltemperierten Büro sitze, muss ich an einige Familienbesuche in Moldawien denken.Ich kann mir nicht vorstellen, wie man bei solchen Bedingungen gesund bleiben kann.

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Patenschaften

Kann man etwas bewirken?

Ich heiße Alexander und arbeite unter anderem als Betreuer von Kirill in der Ostukraine. Er hatte auf beiden Augen den grauen Star. Ich möchte Euch erzählen, was ich mit ihm erlebte.

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Evangelisation

Eine Reise in die Ukraine

Aufgrund niedrigerer Infektionszahlen und geringerer Reiseauflagen, konnten wir nach 1,5 Jahren endlich wieder in die Ukraine reisen. Diese Reise hat uns sehr ermutigt.

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